Informationen zum geplanten Nationalpark im Kreis Lippe

Zunächst sollte der Truppenübungsplatz Senne ein Nationalpark werden. Nachdem deutlich wurde, dass sich die militärische Nutzung hiermit nicht vereinbaren lässt, wurde das Kerngebiet des geplanten Nationalparkes in den forstwirtschaftlich ertragreichen Teutoburger Wald verlegt. Mit über 55% gehört der größte Teil des so überplanten Gebietes dem Landesverband Lippe. Fast 34% befinden sich in privater Hand. Der Rest gehört Bund, Land und Kommunen. Schon anhand der Besitzverhältnisse wird klar, dass mit einem Nationalpark Teutoburger Wald in erheblichem Umfang Einkommen und Arbeitsplätze aus der Forst- und Holzwirtschaft vernichtet würden. Dies führt zu lebhaften Diskussionen.

  Aktuell  

09.10.2009:
Auf der Herbsttagung des Waldbauernverbandes NRW am 4. September 2009 in Werl stellt Minister Uhlenberg klar: "Die Landesregierung NRW plant keinen Nationalpark Lippe." Lesen Sie hierzu den Bericht in Heft Nr. 5, "Die Waldbauern". [PDF-Download]

01.10.2009:
Prinz zur Lippe äußert sich in der Oktoberausgabe 2009 der Zeitschrift Heimatland Lippe zur Bedeutung und zur Zukunft des fürstlichen Waldes. [PDF-Download]

26.08.2009:
In einem offenen Brief des Bundesverbandes der Säge- und Holzindustrie und weiteren Unterzeichnern wird befürchtet, dass für Lippe eine jährliche Wertschöpfung von mindestens 12 Mio € sowie pro stillgelegten 100 Fm Holz 1,2 Arbeitsplätze verloren gehen. [PDF-Download]

01.08.2009
Der Buchenurwald Heilige Hallen in Mecklenburg könnte ein Vorbild für die touristische Waldnutzung in Lippe sein. Ein Interview mit Prinz Stephan zur Lippe. [PDF-Download]

01.07.2009
Im Gespräch mit Landrat Friedel Heuwinkel spricht sich der Landesbeirat Holz NRW gegen den Nationalpark aus. [PDF-Download]

Weitere Meldungen finden Sie auf der Seite Pro & Contra.